Barbara Sukowa als "Hannah Arendt" in dem gleichnamigen Film von Margarethe v. Trotta
Barbara Sukowa als "Hannah Arendt" in dem gleichnamigen Film von Margarethe v. Trotta
"Aus Liebe" (Peter Turrini) am Staatstheater Nürnberg
"Aus Liebe" (Peter Turrini) am Staatstheater Nürnberg


Der CoolTourist will Sie auf höchst subjektive Weise zu einer Reise durch partielle Welten der Kultur einladen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie u.a. aktuelle Rezensionen zu Musik (Schwerpunkt: Americana, Folk, Country, Rock), Film, Sprechtheater und Belletristik (Schwerpunkt: deutschsprachige Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts)

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Kinky in der Koffer

Kinky Friedman war in den 1970ern auf dem Weg zum Country-Rock-Star, als bisher einziger Jude durfte er mit seiner Band, den Texas Jewboys, in der legendären Grand Ole Opry von Nashville auftreten, er wagte es, über den Holocaust einen Country-Song zu schreiben („Ride ‘Em Jewboy“) und konnte für sein Album „Lasso From El Paso“ Größen wie Eric Clapton, Ron Wood, Ringo Starr oder Levon Helm als Studiomusiker gewinnen. Heutzutage ist er für viele eher als Autor und Hauptperson kauziger New-York-Krimis bekannt. Bei seiner Europa-Solo-Tournee machte der 70jährige mit Gitarre, Stetson, gut gefülltem Whiskyglas und Zigarre auch in der Kofferfabrik (Fürth) Station.

Interview mit Kinky Friedman unter Hör.Test


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Fundstück aus München

Pep Guardiola nach dem 1:4 der Bayern in Wolfsburg
Pep Guardiola nach dem 1:4 der Bayern in Wolfsburg
Der österreichische Künstler Erwin Wurm klärt auf: Was wir immer für ein Zeichen von Freude hielten, ist eigentlich eine "Ärgerbeule"!
Der österreichische Künstler Erwin Wurm klärt auf: Was wir immer für ein Zeichen von Freude hielten, ist eigentlich eine "Ärgerbeule"!


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Bad news: I ain't got the blues

Klaus Brandl Band live im Zeltnerschloss Nürnberg

Auch im proppenvollen Saal des Nürnberger Zeltnerschlosses stellte Klaus Brandl wieder einmal unter Beweis, dass er ein außergewöhnlich origineller Bluesmusiker und vielleicht die fränkische Antwort auf Tom Waits ist.


Ausführlicher unter Hör.Test


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Musik im Internet - Alternative zu iTunes, Amazon und Co.

Die alte Streitfrage, ob man Musik lieber auf CDs bzw. Vinyl-LPs oder als Download auf Festplatten, USB-Sticks u.ä. besitzen will, beantworten angeblich 75 % immer noch mit der Entscheidung für die „konven­tionellen“ Medien. Auch der Cooltourist gehört noch zu dieser OId-School-Fraktion, freut sich dabei über gut gestaltete und informationsreiche Digi-Packs. Da aber gerade unabhängige Künstler immer mehr dazu übergehen, ihre Musik nur noch als Audio-Datei zu verkaufen, ist der Blick über den tradierten Tel­lerrand unumgänglich. Wer nun nicht in die Fänge der Mega-Anbieter wie iTunes oder amazon geraten will, dem sei hier eine durchaus seriöse Adresse empfohlen (Link links oben!)

Den Machern dieser Seite geht es um „gute Musik, Qualität und Fairness“. Weil es jede Woche aufregende neue Musik zu entdecken gibt, aber diese sich nur schwer in den etablierten Download-Shops Gehör verschaffen kann, haben sie artistxite geschaffen. Was diese Plattform wirklich ausmacht, ist ein internationales Team aus Musikredakteuren, Musikern und DJs, die abseits des Mainstreams nach neuen Musikperlen suchen und diese tagtäglich vorstellen. Sie wollen nebenher keine Gartenstühle oder Kühlschränke verkaufen und den Kunden nicht mit Wer­bung belästigen. Weiterhin setzen sie sich dafür ein, dass Künstler für ihre Musik fair entlohnt werden. Mit den Registerkarten Home - Neuvorstellungen - Genres - Charts - Angebote - Specials - Blog kann man in das weite Feld eintreten.


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Mitarbeiter gesucht

Auch Nichtraucher sind aufgerufen!
Auch Nichtraucher sind aufgerufen!

Nachdem bereits einige Freunde des durchdachten geschriebenen Wortes vorgeprescht sind (herms, W. H., U. H., A. S.) möchten wir nun offiziell um freie Mitarbeiter für die Rubriken Hör.Test, Film.Kritik, Lese.Protokoll und Schau.Bühne werben. Jede Musik-Kritik, Filmkritik, Rezension und Theaterkritik ist willkommen, wenn sie in die stilistische Grundkonzeption der Seite passt. Als Honorar gibt es allerdings nur Ehre und weltweite Web-Aufmerksamkeit. Als Verantwortlicher behält sich der Cooltourist die redaktionelle Bearbeitung, bzw. Nichtberücksichtigung vor.


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Kurse des Glaubens

Ideologische Anlagetipps für 2015

Christentum (römisch-katholisch): trotz der Franziskus-Derivate (urbi@orbi.com) ein problematisches Investment mit geringer Zukunftsperspektive - ähnlich volatil (und bekloppt) wie Borussia-Dortmund-Aktien

 

Christentum (evangelisch-lutherisch): ein wenig risikoreiches, aber auch wenig ertragreiches Investment; nach der Käsmann-Baisse nur noch minderes Kurs-Potential, bestenfalls als Beimischung im Depot geeignet (vgl. Gold)

 

Esoterik: der multiple Mischfond hat durch den Schneeball-Effekt nach wie vor großes Entwicklungspotential; systemimmanent sind aber Ying- und Yang-Ausschläge; auf jeden Fall breit streuen und rechtzeitig aussteigen!

 

Finanz-Kapitalismus: für Spielertypen, Hochgeschwindigkeits-Surfer, Maschmeyer-Fans und Risiko-Theoretiker nach wie vor eine renditestarke Option; die Gefahr von Kollateralschäden muss allerdings ausgeblendet werden, sonst drohen nervliche Überanspannungen

 

Islam: „Was man nicht versteht, soll man nicht kaufen!“ (ein Bankberater der Commerzbank Bagdad); hoch spekulative Anlage mit plötzlicher IS-Crash-Gefahr; durch Öl-Milliarden jedoch noch relativ gut abgesichert

 

Marxismus-Leninismus: eine nostalgische Anlage für Menschen, die entweder in der Vergangenheit leben oder an Visionen leiden; derzeit höchstens im Giftschrank einer Bad Bank tauglich; in globalen Krisenzeiten ist jedoch eine überraschende Renaissance möglich

 

(Neo-)Nationalismus: „Was im 20. Jahrhundert funktioniert hat, kann auch im 21. Jahrhundert nicht ganz falsch sein“ (ein Bankberater der Deutschen Bank); aggressive Anlage mit zunehmend hoher Platzierung in den Euro-Stoxx; besonders viel versprechende Performance der PEGIDA-Anleihe (Dresdner Bank als Emittent!)


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