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Der CoolTourist will Sie auf höchst subjektive Weise zu einer Reise durch die Welten der Kultur einladen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie aktuelle Rezensionen zu

  • Musik (Schwerpunkt: Americana, Folk, Country, Rock),
  • Film,
  • Sprechtheater und
  • Belletristik (Schwerpunkt: Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts)

Fr

11

Apr

2014

Lesung in Erlangen

Kerstin Hensel liest in der Aula des Christian-Ernst-Gymnasiums, Erlangen vor Schülern und Lehrern aus ihrer Novelle "Der Deutschgeber" und aus dem Essayband "Das verspielte Papier"


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Di

01

Apr

2014

Kein Aprilscherz!

Elegie auf den Spargel

oder Asparagus-Blues

 

Ein Spargel will nach oben gehn,

den Franken-Himmel möcht er sehn.

Nun kommen Ungarn, Polen, Tschechen,

um ihn gewaltsam abzustechen.

Auch weiter wird er grob gequält,

nämlich ganzseitig abgeschält.

Die Folter zeigt sich noch viel krasser:

getaucht in kochend heißes Wasser.

Das Endziel aller dieser Plagen

ist dann ein leerer Menschenmagen.

 

Wiewohl er sich erfolglos wehrte,

schaut schon der nächste aus der Erde.

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So

16

Mär

2014

Neues Zu.Texten

Lernziel verpasst? Literarische Variationen über den Deutschlehrer

Ein Essay, geschrieben von einem (ehemaligen) Deutschlehrer, über literarische Deutschlehrer, nicht nur für Deutschlehrer! siehe: Zu.Texten Lit 2

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Sa

15

Mär

2014

Der Beginn einer Erfolgsgeschichte?

Für Wanda ist es ein hartes Los, Tochter eines Deutschlehrers zu sein, noch dazu wenn dieser als bekennender Goethe-Fan nur das höchste Niveau in Sprache und Literatur gelten lässt. Doch die autoritäre Fassade des Vaters bröckelt, als eine Affäre mit der Schülerin Esther Kriegerova offenkundig wird. Frau und Tochter emanzipieren sich durch Trennung, letztere auch durch eigenständige Literatur- und Schauspiel-Projekte. Kerstin Hensels vielschichtige Novelle spielt in der Endphase der DDR und verbindet somit den Verfall einer problematischen Familienstruktur mit dem Zusammenbruch des Staatssozialismus und den Wirrungen der Wendezeit.

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So

16

Feb

2014

S-Kultur: Kulinarreteien

Von zwei fränkischen kulinarischen Verirrungen ist hier zu sprechen: beide fangen mit einem harten "B" an und erfreuen sich beim geneigten Verzehr-Publikum großer Beliebtheit - die Rede ist von "Palazzo" und von "Baggers".

 

Die unterschiedliche Richtung der Verirrung zeigt sich beim einen (Palazzo) als (möglicherweise unbeabsichtigte) Abwertung. Ein an und für sich sehr ordentliches kulinarisches Angebot wird dadurch dekuvriert, dass man es in Hetze und gedrängter Zeit zu sich nehmen muss, dass man zum lästigen Multitasking zwischen Würdigung der Geschmacksnerven und einem akustisch/visuellen Dauerfeuer aus Comedy-Quatsch, Gliederverrenkung und Zauber-Kokolores gezwungen wird. Es scheint, als habe der Theater-Direktor aus Goethes "Faust"-Vorspiel die Parole verkündet: "Gebt nur mehr und immer, immer mehr … sucht nur die Menschen zu verwirren, sie zu befriedigen ist schwer."

Einen anderen Irrweg geht die Event-Lokalität namens "‘s Baggers", nämlich den der vermeintlichen Aufwertung. Ein äußerst dürftiges kulinarisches Angebot (vorsichtig formuliert!) wird dadurch aufgepimpt, dass die Speisen topfweise auf kleinen Achterbahn-Schienen an die Tische katapultiert werden und dass man seine Essenswünsche an einem Tablet-Computer eintippen kann. Angesichts dieser technologischen und logistischen Effekte scheint der Gast zu übersehen, dass er mit bescheidener Convenience- und Fast-Food-Kost abgespeist wird, wie sie sonst nur noch in schlechten Autobahn-Gaststätten oder Seniorenheim-Kantinen zu finden ist.

 

Gemeinsam ist den beiden Kulinarreteien die fränkelnde Anbiederung auf der Speisenkarte, obwohl das gebotene Essen meilenweit von ehrlicher regionaler Küche entfernt ist, und die innenarchitektonische Zumutung, die als Ambiente eigentlich abschreckend wirken müsste. Alexander Herrmanns "Palazzo" präsentiert sich als plüschige Mischung aus Edel-Puff und Wanderzirkus, das Lokal "‘s Baggers" - idyllisch gelegen in der Industriebrache zwischen Nürnberg und Fürth - hat den diskreten Resopal-Charme einer Mitropa-Gaststätte oder einer billig renovierten Fabrikhalle.

 

Dass man in beiden Fällen zu viel Geld für zu wenig Qualität oder für zu wenig kulinarische Konzentration ausgeben muss, rundet den traurigen Gesamteindruck ab.

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Mi

12

Feb

2014

Poco 1968 - 2014

So you've been with Poco for 45 years now, ever since the beginning...

Rusty Young: It's been 45 years, and I don't know if you know this or not, but I'm retiring.

 

Retiring?


Yes, our last shows are going to be in February. I would have actually stopped this weekend at Wildwood, a lodge we play in Missouri, but I have contracts through February. So we're going to play through February and then I'm going to stop.

 

So this is really the end of the line after 45 years?

For me, it's time to stop. I'm tired. I'm going to be 68 in February - 68-years-old - and I think for me it's kind of silly to carry on. People say, "Well look at Mick Jagger or Paul McCartney." But the difference is that those guys have a private plane, a limo that takes them to the airport. They stay at a five star hotel, they go down to the gig and everything's set up for them … I have to load up all my gear, drive to the airport, get on a Southwest Airlines flight, drive all my gear to the hotel and then drag all my gear from the hotel to the stage, spend all day setting it up, play a show, tear down all the gear, drag it back to the hotel … If I lived the life that Mick Jagger lived, then I might consider playing on further, but not with the kind of touring that we have to do.

 

What about continuing to record? Have you ever considered doing a solo album?

That's one of the projects I just might do. I might just do a six song EP because I do have some songs. I love the songs on our new album, All Fired Up. So it's been a lot of fun and the band's great. But even with All Fired Up, there's not really a huge market for Poco anymore, and doing them is more of a vanity thing. We sell them at shows. That's really just about it. Everything has its time, and we had our time and it was great. I just really want to end on top, and for me we are ending on top, because our band is really, really good. It's one of the best Poco bands we've ever had, and maybe even the best. Our live shows are really, really great and the new CD is really, really great. So I feel like we're going out on top, showing what we can do. If the record sells 100 copies or a 100,000 copies, it's a work I'm really proud of and I think it's the record to end on. It's time.

 

Ausführliche Werkschau der Band Poco im Hör.Test

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FOTO DER WOCHE

Die Alt-Rocker von "Rockamol" können's auch (fast) unplugged! In der Fürther Kofferfabrik liefern sie - trotz großflächiger Notenständer - einen dynamischen Auftritt vor knapp 100 Zuhörern ab: "Fighting, killing, wine and women, gonna put me to my grave; running, hiding, losing, crying, nothing left to save - but my life!"

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