Der CoolTourist

will Sie auf höchst subjektive Weise zu einer Reise durch partielle Welten der Kultur einladen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie u.a. aktuelle Rezensionen zu

Musik (Schwerpunkt: Americana, Folk, Country, Rock), Film, Sprechtheater und Belletristik (Schwerpunkt: deutschspr. Literatur des 20. und 21. Jh.)


Ehre, wem Ehre gebührt!

Ehre, wem Ehre gebührt! Bei einem emeritierten Universitätsprofessor heißt das Festschrift, beim verstorbenen Politiker Staatsbegräbnis, in der Musik-Branche Tribute Album. Dafür muss man sich dann normalerweise entweder aus dem Geschäft zurückgezogen haben oder tot sein. In unserem Fall können wir an zwei Beispielen recht deutlich beweisen, wie das Sinn macht - oder eher nicht.


Ausführliche CD-Kritiken unter Hör.Test


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So ändern sich die Zeiten - und die Gesichter!

Rodney Crowell 1977 und 2017: Vom jugendlichen Poser zum elder statesman der Country Music


Ausführliche Kritik zu Rodney Crowells neuestem Album "Close Ties" unter Hör.Test


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Smoking Johanna

"Die Jungfrau von Orleans"

im Staatstheater Nürnberg (Schauspielhaus)

 

Das kommt einem doch irgendwie bekannt vor: ein Mensch ist angewidert von einer innerlich zerrissenen Nation ohne klare Herrschaft und fühlt in sich den göttlichen Sendungsauftrag, diesen chaotischen Zustand durch Kampf unter Einsatz des eigenen Lebens zu beenden. So aktuell ist Schillers romantische Tragödie aus dem Jahre 1801, so problemorientiert (und textlich großzügig durchgelüftet) hat sie Regisseur Peter Wittenberg als letzte Saisonpremiere des Nürnberger Sprechtheaters auf die große Bühne des Schauspielhauses gesetzt.

Ausführliche Kriitk unter Schau.Bühne


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Zwei Autoren lesen und sprechen darüber

Bov Bjerg in der Buchhandlung Pelzner in Nürnberg-Eibach: "Auerhaus"
Bov Bjerg in der Buchhandlung Pelzner in Nürnberg-Eibach: "Auerhaus"
Jonas Lüscher im Literaturhaus Sulzbach-Rosenberg: "Kraft"
Jonas Lüscher im Literaturhaus Sulzbach-Rosenberg: "Kraft"

Die Interviews mit Bov Bjerg und Jonas Lüscher finden Sie unter Lese.Protokoll


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Bewegte Bilder einer Ausstellung

"Bekannte Gefühle, gemischte Gesichter" in der

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin

 

Es ist ein kurzer Theater-Brief zum langen Abschied von der Berliner Volksbühne, den Christoph Marthaler samt Ensemble verfasst hat. Denn auch er wird (wie manche anderen stilbildenden Regisseure) nach dem Ende der Castorf-Ära unter dem neuen Intendanten („Kurator“) Chris Dercon nicht mehr am Rosa-Luxemburg-Platz arbeiten wollen. Somit dürfte dann am 18. Juni 2017 die letzte Chance sein, diese eigenwillige Produktion, eine Mischung aus absurdem Theater, Bewegungs-Theater und meditativem Singspiel vor Ort anzuschauen ...

Ausführliche Theaterkritik unter Schau.Bühne


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Zurück in die Sechziger

The Hollies

Live im Serenadenhof Nürnberg

 

Wenn es eine Medaille für langjährige Dienste an Gitarre und Schlagzeug sowie für ununterbrochene Mitgliedschaft in einer (!) Band gäbe, so wären Tony Hicks und Bobby Elliott prädestinierte Kandidaten: seit 1963 - also seit etwa 54 Jahren - prägen sie das musikalische Gesicht der Hollies (erfahrene Musik-Kenner dürfen gerne rätseln, wer diese Werte bei einer anderen Rockband noch knapp übertrifft!). Die Hollies, die sich nach ihrem großen Vorbild Buddy Holly den Namen gaben (man überlege, was passiert wäre, wenn sich die Beatles „The Berries“ genannt hätten!), schwammen höchst erfolgreich im britischen Beat-Boom der 60er Jahre mit, hatten 23 aufeinanderfolgende Single-Hits, mussten sich aber vom gestrengen Rock-Lexikon des Siegfried Schmidt-Joos attestieren lassen, sie produzierten „leichtgewichtigen Rock zwischen naivem Bubblegum-Getöse und seichter Kunstfertigkeit“ ...

Ausführliche Konzertkritik unter Hör.Test


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