
Bunbury - Feeling Ernst
im Staatstheater Nürnberg (Schauspielhaus)
Licht aus - Spots an: Die Bühne wird beherrscht von einem riesigen dunkelrosafarbenen Satin-Vorhang, der auch noch als Unterlage für die oftmals fall- oder kuschelsüchtigen Akteure dient. Damit könnte man auch den Berliner Friedrichstadt-Palast bespielen. Allerdings passt die aufgehängte Leuchtreklame so gar nicht zu der Glitzer-Atmosphäre, denn dort steht „FUCK ESCAPISM“ - am Anfang ohne, am Ende mit Komma zwischen den beiden Worten. Darüber darf man im Nürnberger Schauspielhaus zweieinhalb Stunden (und vielleicht auch noch bei der anschließenden Premierenfeier) rätseln: welche Art von Eskapismus versteckt sich in Oscar Wildes bekannter Gesellschaftskomödie ...
Ausführliche Theaterkritik unter Schau.Bühne

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