
Kleiner Mann - was nun?
nach dem Roman von Hans Fallada
am Staatstheater Nürnberg (Schauspielhaus)
Wer einen differenzierten Rückblick auf das Ende der ersten deutschen Demokratie, also auf die Jahre 1930 bis 1933, unternehmen will, dem seien zwei Bücher empfohlen: zum einen das historische Standardwerk von Karl Dietrich Bracher „Die Auflösung der Weimarer Republik“, zum anderen der Erfolgs-Roman von Hans Fallada „Kleiner Mann - was nun?“. Der zweite Tipp ist eindeutig unterhaltsamer und lädt aufgrund des hohen Anteils an wörtlichen Reden zu einer Bühnenfassung ein. Dem sind seit 1970 namhafte Regisseure und Textbearbeiter gefolgt - von Peter Zadek über Luc Perceval bis zu Frank Castorf. Jetzt haben sich auch Nürnbergs neue Schauspieldirektorin Lene Grösch als Dramaturgin und Regisseur Marcel Kohler diesem Stoff genähert und daraus eine grandiose Produktion für das Staatstheater gemacht ...
Ausführliche Theaterkritik unter Schau.Bühne

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