
500 Jahre - Ein Ritual
notiert von Philipp Löhle
Theatergruppen des Melanchthon-Gymnasiums Nürnberg
Wir erleben in einem Theatersaal eine Theatergruppe, die ein Theaterstück probt. Der Spielort ist der Hubertussaal, die Akteure stammen aus der Unter-, Mittel- und Oberstufe des Melanchthon-Gymnasiums, und das zu probende Stück ist Sophokles’ Antigone. Damit aber nicht genug der Meta-Ebenen: wichtig ist auch der Anlass für dieses Kultur-Projekt, das 500jährige Jubiläum der Schule. Denn 1526 hat Philipp Melanchthon die Gründungsrede für das erste Nürnberger Gymnasium gehalten (damals mit dem Namen „Aegidianum“ oder „Obere Schule“) und dabei die Wichtigkeit von humanistischer Bildung betont. Der Schriftsteller Philipp Löhle, der von 2018 bis 2025 am Staatstheater Nürnberg als Hausautor arbeitete, hat zu diesem Ereignis einen Bühnentext geschrieben (oder in feiner Bescheidenheit: „notiert“) ...
Ausführliche Theaterkritik unter Schau.Bühne

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