
Romeo und Julia
bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel
Johann Wolfgang von Goethe soll im Jahr 1785 erstmals die Felsen des Luisenburg-Labyrinths durchklettert haben. Als großer Fan von William Shakespeare konnte er damals nicht ahnen, dass etwa 240 Jahre später dort ein großes Freilufttheater stehen würde, in dem „Romeo und Julia“ gespielt wird. Obwohl er 1812 in Weimar selbst eine Fassung dieser Tragödie mit einem versöhnlichen Schluss enden ließ, wäre er wahrscheinlich mit der aktuellen Produktion vom Team um Regisseurin Jule Ronstedt, die die Luisenburg-Bühne schon vor zwanzig Jahren als Pippi Langstrumpf bespielt hat, recht zufrieden. Denn damals wie heute gilt: „Shakespeares Theater ist ein schöner Raritäten-Kasten, in dem die Geschichte der Welt vor unseren Augen an dem unsichtbaren Faden der Zeit vorbeiwallt“.
Ausführliche Theaterkritik unter Schau.Bühne

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